Dreifachverglasung oder Zweifachverglasung?
Beim Fenstertausch stellt sich die Frage nach der Scheibenzahl in jedem Angebot. Der Mehrpreis ist überschaubar, die Wirkung hängt aber vom Rest des Hauses ab.
Dreifachverglasung und Zweifachverglasung im direkten Vergleich
| Kriterium | Dreifachverglasung | Zweifachverglasung |
|---|---|---|
| Aufpreis | 60–120 € pro Fenster | Basispreis |
| Wärmeverlust | etwa 45 Prozent geringer | Referenzwert |
| Gewicht | deutlich höher, stärkere Beschläge | geringer |
| Förderfähigkeit | erfüllt geforderte U-Werte | meist nicht förderfähig |
| Sommerwärme | besser abschirmbar | einfacher zu belüften |
Vor- und Nachteile
Dreifachverglasung
Ug etwa 0,6 W/(m²K)
- Erfüllt Förderanforderungen und GEG-Vorgaben
- Weniger Zugluft und kalte Scheibenzonen
- Besserer Schallschutz möglich
- Höheres Gewicht, stabilere Rahmen nötig
- Bei ungedämmter Wand droht Schimmel an der Laibung
Zweifachverglasung
Ug etwa 1,1 W/(m²K)
- Günstiger und leichter
- In Nebenräumen völlig ausreichend
- Keine Förderung
- Deutlich höhere Wärmeverluste
Unsere Empfehlung
Bei einem Komplettaustausch mit Fördermittelantrag ist Dreifachverglasung Standard und die richtige Wahl. Für einzelne Nebenräume oder unbeheizte Bereiche genügt Zweifachglas – lassen Sie in ungedämmten Wänden die Laibung mitdämmen.
Was es kostet
600–1.400 € pro Fenster inklusive Einbau
Das ist die marktübliche Orientierung für Fensterbauer-Betriebe. Lassen Sie sich Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen im Angebot getrennt ausweisen – nur so sind zwei Angebote vergleichbar.
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