Gasheizung oder Pelletheizung?
Wer nicht auf eine Wärmepumpe umstellen kann, vergleicht meist Gas und Pellets. Ausschlaggebend sind Platzbedarf und CO₂-Kosten.
Pelletheizung und Gasheizung im direkten Vergleich
| Kriterium | Pelletheizung | Gasheizung |
|---|---|---|
| Anschaffung | 22.000–35.000 € pauschal | 8.000–14.000 € pauschal |
| Förderung | bis 55 Prozent möglich | keine |
| Platzbedarf | Lagerraum für 4–8 t nötig | sehr gering |
| Wartung | aufwendiger, Ascheentsorgung | einmal jährlich |
| Brennstoffkosten | stabiler, regional verfügbar | CO₂-Abgabe steigt bis 2030 |
Vor- und Nachteile
Pelletheizung
Biomasse, förderfähig
- Erfüllt die 65-Prozent-Regel für erneuerbare Wärme
- Hohe Förderquote
- Unabhängig von Gaspreis und Netzanschluss
- Braucht Lagerraum und Zufahrt für Silowagen
- Mehr Wartung und Reinigung
Gasheizung
Brennwerttechnik, kompakt
- Günstige Anschaffung, minimaler Platzbedarf
- Sehr wartungsarm
- Keine Förderung, steigende CO₂-Kosten
- Erfüllt künftige Vorgaben nicht
Unsere Empfehlung
Wenn ein trockener Lagerraum und eine Zufahrt vorhanden sind, ist die Pelletheizung nach Förderung die zukunftssichere Wahl – besonders im schwer dämmbaren Altbau. Ohne Lagerplatz bleibt die Brennwerttherme die praktikable, aber nur mittelfristige Lösung.
Was es kostet
20.000 € bis 38.000 € pauschal
Als Gesamtprojekt sind 20.000 € bis 38.000 € realistisch.
Die Spanne enthält Arbeitszeit, Material und die üblichen Nebenleistungen. Wie sich der Preis auf die einzelnen Positionen verteilt und wie er sich je Region verschiebt, steht auf der Kostenseite.
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