Photovoltaik mit oder ohne Speicher?
Der Speicher ist der teuerste Einzelposten einer PV-Anlage und der am häufigsten diskutierte. Ob er sich rechnet, entscheidet Ihr Verbrauchsprofil.
Mit Speicher und Ohne Speicher im direkten Vergleich
| Kriterium | Mit Speicher | Ohne Speicher |
|---|---|---|
| Zusatzkosten | 6.000–12.000 € pauschal | entfällt |
| Eigenverbrauchsquote | 60–80 Prozent | 25–35 Prozent |
| Amortisation | 11–16 Jahre | 8–12 Jahre |
| Lebensdauer | 12–15 Jahre, danach Tausch | keine Zusatzkomponente |
| Notstromfähigkeit | mit Nachrüstung möglich | nicht möglich |
Vor- und Nachteile
Mit Speicher
Höherer Eigenverbrauch, Notstrom möglich
- Abendverbrauch wird aus eigener Erzeugung gedeckt
- Schützt gegen weiter steigende Strompreise
- Notstromoption bei Netzausfall
- Verlängert die Amortisation deutlich
- Muss nach 12 bis 15 Jahren ersetzt werden
Ohne Speicher
Günstiger, Überschuss wird eingespeist
- Schnellste Amortisation je investiertem Euro
- Weniger Technik, weniger Ausfallrisiko
- Abends und nachts vollständiger Netzbezug
- Geringerer Autarkiegrad
Unsere Empfehlung
Bei Verbräuchen ab etwa 4.500 kWh im Jahr, Wärmepumpe oder E-Auto rechnet sich der Speicher meist – vor allem, wenn viel Strom abends gebraucht wird. Bei geringem Verbrauch und tagsüber leerem Haus bauen Sie zuerst die Module und rüsten später nach.
Was es kostet
1.300–1.900 € pro kWp inklusive Montage
Das ist die marktübliche Orientierung für Solarteur-Betriebe. Lassen Sie sich Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen im Angebot getrennt ausweisen – nur so sind zwei Angebote vergleichbar.
Preise für alle Leistungen ansehenPhotovoltaik mit oder ohne Speicher? Die wichtigsten Fragen
Passend zum Thema
Passende Leistungen
Preise und Kosten
Beide Varianten kalkulieren lassen
Lassen Sie sich Mit Speicher und Ohne Speicher im selben Angebot rechnen – dann sehen Sie den echten Mehrpreis für Ihr Objekt. Kostenlos und unverbindlich.
Passt das nicht?
Kostenlos & unverbindlich – Sie entscheiden, wen Sie beauftragen

