Rasen säen oder Rollrasen legen?
Beim Anlegen einer Rasenfläche stehen Zeit und Geld gegeneinander. Der Unterschied liegt vor allem darin, wann die Fläche nutzbar ist.
Rollrasen und Rasensaat im direkten Vergleich
| Kriterium | Rollrasen | Rasensaat |
|---|---|---|
| Kosten | 12–22 € pro m² | 3–8 € pro m² |
| Nutzbar nach | 2–3 Wochen | 3–4 Monaten |
| Beste Jahreszeit | ganzes Jahr außer Frost | April bis Mai oder September |
| Pflege am Anfang | täglich wässern, 3 Wochen | gleichmäßig feucht, 6 Wochen |
| Unkrautdruck | sehr gering | hoch in der Anwuchsphase |
Vor- und Nachteile
Rollrasen
Sofort begehbar, teurer
- Sofort dichte, gleichmäßige Fläche
- Kaum Unkraut in der Startphase
- Fast ganzjährig verlegbar
- Drei- bis fünffacher Preis
- Sehr hoher Wasserbedarf in den ersten Wochen
Rasensaat
Günstig, braucht Geduld
- Deutlich günstiger, auch auf großen Flächen
- Sortenwahl exakt auf Nutzung abstimmbar
- Monate bis zur Belastbarkeit
- Anfällig für Unkraut und Starkregen
Unsere Empfehlung
Für Familiengärten, die schnell nutzbar sein müssen, und für Hanglagen ist Rollrasen die richtige Entscheidung. Bei großen Flächen und wenn Sie eine Saison Zeit haben, sparen Sie mit Ansaat erheblich.
Was es kostet
50–80 € pro Stunde, Gartenneugestaltung ab 8.000 €
Das ist die marktübliche Orientierung für Garten- und Landschaftsbauer-Betriebe. Lassen Sie sich Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen im Angebot getrennt ausweisen – nur so sind zwei Angebote vergleichbar.
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