Ratgeber · Bauen & Renovieren

Wer plant einen Innenausbau? Den richtigen Fachbetrieb finden

Wer für eine Arbeit zuständig ist, entscheidet über Preis, Gewährleistung und Termin. Hier steht, welches Gewerk Sie brauchen – und wann ein anderes übernimmt.

Kurze Antwort

Zuständig ist der Innenarchitekt – auch Innenarchitekturbüro genannt. Raumkonzept, Materialwahl und Ausbauplanung übernimmt ein Innenarchitekt und koordiniert die ausführenden Gewerke.

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Warum ein Innenarchitekt dafür zuständig ist

Raumkonzept, Materialwahl und Ausbauplanung übernimmt ein Innenarchitekt und koordiniert die ausführenden Gewerke. Genau darin liegt die Ausbildung dieses Gewerks: Ein Innenarchitekt arbeitet täglich mit Raumkonzept für Wohnung und Haus, Grundriss neu planen, Lichtplanung erstellen, Farb- und Materialkonzept und kennt die Normen, Nachweise und typischen Fehlerquellen dieser Arbeit. Deshalb bekommen Sie hier nicht nur eine Ausführung, sondern auch eine belastbare Einschätzung, ob Ihr Vorhaben so überhaupt umsetzbar ist.

Ein weiterer Punkt ist die Haftung. Wer das Gewerk beauftragt, das für die Leistung zuständig ist, hat im Schadensfall einen klaren Ansprechpartner – die Betriebshaftpflicht deckt genau die Arbeiten ab, für die der Betrieb eingetragen ist. Wird dagegen ein Nachbargewerk oder ein allgemeiner Montageservice beauftragt, entstehen bei Mängeln schnell Zuständigkeitsstreitigkeiten. Als Orientierung für die Kalkulation gilt bei Innenarchitekt-Betrieben: 80–150 € pro Stunde, Raumkonzept ab 900 €.

Wann ein anderes Gewerk zuständig ist

Viele Vorhaben liegen an der Schnittstelle zwischen zwei Gewerken. Diese Betriebe kommen bei plant einen Innenausbau ebenfalls infrage – allerdings für einen anderen Teil der Arbeit.

Architekt

Zuständig, sobald Genehmigung und Statik betroffen sind.

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Tischler

Setzt Einbauten und Möbel handwerklich um.

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Woran Sie einen guten Betrieb erkennen

  • Eintragung in die Handwerksrolle beziehungsweise eine Gewerbeanmeldung für das Gewerk Innenarchitekt – bei meisterpflichtigen Arbeiten zusätzlich der Meisterbrief.
  • Nachweis der Betriebshaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme, idealerweise mindestens drei Millionen Euro.
  • Schriftliches Angebot, in dem Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen getrennt stehen – bei plant einen Innenausbau sind das meist Anfahrt, Entsorgung und Kleinmaterial.
  • Ein verbindlicher Ausführungstermin und eine Angabe zur Bindefrist des Angebots.
  • Echte Kundenbewertungen mit Projektbezug statt reiner Sternewertung ohne Text.

Was es kostet

Was es kostet

80–150 € pro Stunde, Raumkonzept ab 900 €

Das ist die marktübliche Orientierung für Innenarchitekt-Betriebe. Lassen Sie sich Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen im Angebot getrennt ausweisen – nur so sind zwei Angebote vergleichbar.

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Häufige Fragen

Wer plant einen Innenausbau? Die wichtigsten Fragen

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