Ratgeber · Bauen & Renovieren

Wer baut eine Aufstockung aufs Haus? Den richtigen Fachbetrieb finden

Wer für eine Arbeit zuständig ist, entscheidet über Preis, Gewährleistung und Termin. Hier steht, welches Gewerk Sie brauchen – und wann ein anderes übernimmt.

Kurze Antwort

Zuständig ist der Bauunternehmen – auch Baufirma genannt. Aufstockungen führt ein Bauunternehmen oder Zimmerer aus – immer auf Basis von Statik und Baugenehmigung.

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Warum ein Bauunternehmen dafür zuständig ist

Aufstockungen führt ein Bauunternehmen oder Zimmerer aus – immer auf Basis von Statik und Baugenehmigung. Genau darin liegt die Ausbildung dieses Gewerks: Ein Bauunternehmen arbeitet täglich mit Rohbau für Einfamilienhäuser, Anbau und Aufstockung, Kelleraushub und Bodenplatte, Umbau und Kernsanierung und kennt die Normen, Nachweise und typischen Fehlerquellen dieser Arbeit. Deshalb bekommen Sie hier nicht nur eine Ausführung, sondern auch eine belastbare Einschätzung, ob Ihr Vorhaben so überhaupt umsetzbar ist.

Ein weiterer Punkt ist die Haftung. Wer das Gewerk beauftragt, das für die Leistung zuständig ist, hat im Schadensfall einen klaren Ansprechpartner – die Betriebshaftpflicht deckt genau die Arbeiten ab, für die der Betrieb eingetragen ist. Wird dagegen ein Nachbargewerk oder ein allgemeiner Montageservice beauftragt, entstehen bei Mängeln schnell Zuständigkeitsstreitigkeiten. Als Orientierung für die Kalkulation gilt bei Bauunternehmen-Betrieben: 1.800–3.200 € pro m² Wohnfläche im Rohbau bis Ausbau.

Wann ein anderes Gewerk zuständig ist

Viele Vorhaben liegen an der Schnittstelle zwischen zwei Gewerken. Diese Betriebe kommen bei baut eine Aufstockung aufs Haus ebenfalls infrage – allerdings für einen anderen Teil der Arbeit.

Zimmerer

Erste Wahl bei Aufstockung in Holzrahmenbau.

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Architekt

Nötig für Genehmigung, Statik und Planung.

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Woran Sie einen guten Betrieb erkennen

  • Eintragung in die Handwerksrolle beziehungsweise eine Gewerbeanmeldung für das Gewerk Bauunternehmen – bei meisterpflichtigen Arbeiten zusätzlich der Meisterbrief.
  • Nachweis der Betriebshaftpflicht mit ausreichender Deckungssumme, idealerweise mindestens drei Millionen Euro.
  • Schriftliches Angebot, in dem Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen getrennt stehen – bei eine Aufstockung aufs Haus sind das meist Anfahrt, Entsorgung und Kleinmaterial.
  • Ein verbindlicher Ausführungstermin und eine Angabe zur Bindefrist des Angebots.
  • Echte Kundenbewertungen mit Projektbezug statt reiner Sternewertung ohne Text.

Was es kostet

Was es kostet

1.800–3.200 € pro m² Wohnfläche im Rohbau bis Ausbau

Das ist die marktübliche Orientierung für Bauunternehmen-Betriebe. Lassen Sie sich Material, Arbeitszeit und Nebenleistungen im Angebot getrennt ausweisen – nur so sind zwei Angebote vergleichbar.

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Häufige Fragen

Wer baut eine Aufstockung aufs Haus? Die wichtigsten Fragen

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